Lorbeeren

Auszeichnungen

  • Gewinner des Publikumspreises des Thuner Literaturfestivals Literaare 2016.
  • Gewinner Schreibwettbewerb Thuner Literaturfestivals Literaare 2016.
  • Finalist des 5. Treibhaus-Finales 2014.
  • Jubiläumslesung 77 Jahre Zytglogge-Buchhandlung: „Autorinnen und Autoren von Morgen“ 2014.
  • Finalist des 1. „entwürfe“-Literaturwettbewerbs 2012.

Stimmen

  • Simon Leuthold über meine Abschlusslesung am Schweizerischen Literaturinstitut:

„… Neben Maihofers Verweigerer, der sein Haus nicht mehr verlässt und als Beobachter bissige Charakterportraits und detaillierte Beschreibungen der Szenerie liefert, fiel auch Gian Snozzis «Ein Buch über Hauser» positiv auf: In seinem Roman erzählt Snozzi die Geschichte eines Mannes, von der er erklärtermassen nicht weiss, was sie bedeutet, die zu erzählen ihn jedoch sein Interesse nötigt. Was dabei herauskommt, ist ein sorgfältig beobachteter Einblick in das Leben einer religiösen Schweizer Familie in den 1970er Jahren. Nüchtern erzählt, findet sich dennoch ein grosser Zorn auf die Religion, auf versagende Ärzte, die eigene Mutter und auch auf sich selbst.“

  • Meinung der Hörerin Ingrid S. zur Klappstuhllesung von BERT SEBERMANN:

„Ganz gefangen genommen, schmerzlich berührt, betroffen und sehr nachdenklich gestimmt wurde ich durch das Stück von Gian Snozzi und seinen brillanten Vortrag. Es ist aus meiner Sicht gelungen, in einer jungen Sprache, die sich nicht anbiedert und doch so poetisch ist, eine existentielle Situation zu schildern, wie ältere Autoren das – glaube ich – nicht mehr können würden: ohne falsches Pathos, ohne banale Anklage, ein großes Stück Literatur und ein psychologisches Lehrstück. Ich werde es an meine jüngeren Freunde und Verwandten weiter empfehlen. Aber was wäre es ohne diese Stimme, diesen Vortrag von Frederik Bott?“

  • Laudatio Benjamin Schlüers im Namen der Jury des Thuner Literaturfestivals Literaare:

„Gian Snozzi hat uns nicht einen, sondern gleich vier kurze Texte eingereicht, die unter der Überschrift „Miniaturen“ stehen. Diese kleinen Kunstgebilde erinnern an in aller Sorgfalt aufgebaute, sorgfältig ausgeführte und in einen so überraschenden, wie unaufdringlichen Effekt mündende Experimente. Es sind zu Papier gebrachte Gedankenspiele; dabei trotz Spielerei ernsthaft. Die „Miniaturen“ von Gian Snozzi haben uns zum Staunen, zum Innehalten, zum leer Schlucken und vor allem immer wieder auch zum Lachen gebracht. Ob die Figuren böse träumen, ausserirdischen Blondinen begegnen oder sich eingehend mit Glühbirnen beschäftigen. Diese Sprachkunst der kleinen Form hat die Jury überzeugt.“